Die allgemeine Rentenlüge der Kapitalisten…


Zum Thema „Arbeitslosigkeit“ Die Entwicklung der Arbeitsproduktivität führt im Kapitalismus zu Arbeitslosigkeit, sozialer Polarisierung und mehr Stress.

Er ist das wichtigste Angriffsmittel des Kapitals, um sich in Konkurrenz zu behaupten und seine Profitraten zu steigern.(…) Mit der technischen Revolution sank die gesamtwirtschaftlich aufgewandte Arbeitszeit zwischen 1991 und 2000 um fast 3 Milliarden Stunden. Die Möglichkeiten einer starken Arbeitszeitverkürzung für alle haben also erheblich zugenommen. Aber unter der Regie des Kapitals drückt sich der geringere Aufwand an notwendiger Arbeitszeit statt in kollektiver Arbeitszeitverkürzung in wachsender Arbeitslosigkeit aus.(…) In den 70er und 80er Jahren wurde die Arbeitszeit noch verkürzt, obwohl die Produktivität nicht so schnell stieg wie in den 90ern. In den neunziger Jahren ist es umgekehrt. Die Produktivität explodiert und die Arbeitszeit wird verlängert. (…) Da das Kapital die Arbeitszeit trotz revolutionärer Produktivitätsfortschritte verlängert, lag die Arbeitslosigkeit in Deutschland auf dem Höhepunkt des Aufschwungs (im Jahr 2000) zum ersten Mal in Nachkriegsdeutschland höher als im Tiefpunkt der letzten Krise (1993). Was für ein Blödsinn. Während die Möglichkeiten für ein leichteres Leben, für eine drastische Arbeitszeitverkürzung für alle steigen, verwendet das Kapital die Produktivität, um mehr Menschen für überflüssig zu erklären als je zuvor und dem verbleibenden Rest längere Arbeitszeiten und einen höheren Arbeitsstress aufzuzwingen. Der Druck der Arbeitslosigkeit wird vom Kapital genutzt, um die noch arbeitenden Arbeitskräfte immer mehr auszupowern.(…)

Auch dieser Wahn hat Methode: „Nicht die Arbeiter verursachen die Krise der Arbeiterrentenversicherung, sondern das Kapital, das die Produktivität von immer mehr Menschen nicht mehr nutzen kann und das den Reichtum, den diese Produktivität erzeugt, nur für sich selbst und nicht für die LohnarbeiterInnen nutzen will.

Mit immer weniger Arbeiter/Innen können immer mehr ArbeiterrentnerInnen ernährt werden. Wo ist das Problem? In der Landwirtschaft ernähren immer weniger Bauern immer mehr Menschen. Bei ArbeiterInnen ist es genauso. Schließlich ernähren ja auch immer weniger ArbeiterInnen immer mehr sogenannte Dienstleister.

Darunter den ganzen Wasserkopf der Vermögensverwaltungen, die Kapitalrentner, die Analysten und Berater, die Rentenexperten des Kapitals, seine Politiker, die Wasserköpfe der Vorstandsverwaltungen usw.. Schließlich produzieren sie den Mehrwert, aus dem sich die Oberen über Zinsen, Kapitalerträge, Handelsprofite, Maklerprovisionen und Steuern bedienen oder indem sie sich den Mehrwehrt der Quelle im Betrieb unter den Nagel reißen bzw. für ihre eigenen Luxusrenten verwenden.

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