Die allgemeine Lohnlüge der Kapitalisten…


Das niedrige Löhne auch gleichzeitig niedrige Kosten bedeuten und zu höheren Profiten und mehr Investitionen führen und damit die Produktion und Beschäftigung sichern, ist eine These, die sich als völlige Verkennung der Realitäten herausgestellt hat.

Im Gegenteil, Lohnverzicht kann auch zur Erhöhung der Kosten führen, wenn die Nachfrage sinkt, die Kapazitätenauslastung zurückgeht und die allgemeinen Fixkosten steigen. Niedrige Kosten garantieren noch nicht einmal höhere Gewinne oder führen automatisch zu mehr Investitionen. Ganz im Gegenteil, mehr Investitionen können sogar Arbeitsplätze vernichten, wenn sie ausschließlich der Rationalisierung der Betriebsabläufe dienen.

Sollten die Gewinne nun doch einmal steigen, können die zurückgebliebenen Löhne nicht mehr genug Kaufkraft entwickeln um das gesamte Warenangebot noch aufnehmen zu können. Nicht genutzte Maschinen und Anlagen müssen also stillgelegt werden. Die Folge sind weitere Massenentlassungen und eine fortschreitende Verarmung der Gesellschaft. Krisen verschärfend kommen zu diesem Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage noch die verhängnisvollen Folgen der neoliberalen Angebotspolitik hinzu. Die bewusst herbeigeführte Öffnung der Einkommensschere zwischen Arm und Reich schneidet auch Entwicklungsmöglichkeiten ab. Wer arm ist und fast alles brauchen kann, hat kein Geld, etwas zu kaufen.

Wer reich ist und schon alles hat, kauft nicht mehr, weil er nichts mehr braucht. Das Ergebnis ist ein gesamtgesellschaftliches Fiasko. Es wird Zeit, dass auch Ökonomen die verheerenden wirtschaftlichen Folgen dieser einseitigen Politik erkennen, doch der allgemeine Zeitgeist scheint sie derzeit noch daran zu hindern. Nicht zu vergessen der Wert einer Ware wird vom Kapitalisten bestimmt und liegt immer weit über den eigentlichen Herstellungskosen sowie der Reproduktion der Produktionsmittel, nur so lassen sich diese gigantischen Gewinne für die verschwenderische luxuriöse Lebensweise der Kapitalisten erreichen. Hier wird häufig der ökonomische Fehler gemacht die Arbeitskosten herauszustellen…ohne das allgemeine Preisniveau zu beachten. Die Lohn und Arbeitskosten der Großkonzerne sind jedoch verschwindend gering wenn man die eigentliche Profitrate der Kapitalisten ins Verhältnis mit der Arbeitsproduktivität setzt diese ist in hochentwickelten kapitalistischen Staaten sehr hoch.

Außerdem wird vergegenständliche Arbeit immer knapper da dem Kapitalisten nicht daran gelegen ist Menschen zu beschäftigen. Daher wird die Ware Arbeitskraft immer billiger, dies kann der kapitalistische Unternehmer ausnutzen jedoch nur solange bis sich der Grundwiderspruch des Kapitals nicht soweit zuspitzt, dass der soziale Frieden in Gefahr gerät…nämlich dann wenn die Ausbeutung so sichtbar wird das es keine Absatzmöglichkeiten mehr für die Waren gibt die der Kapitalist im Überfluss produzieren läßt, um eben genau denen dieselbigen zu verkaufen den er natürlich fast nichts bezahlen will.

Hier wird  der ganze Blödsinn und die Idiotie der bürgerlichen, kapitalistischen PSEUDOWirtschaftspolitik sichtbar, sogenante Fach-Experten und Berater dem Großkapital zugetan verbreiten ganz bewußt falsche Informationen und negieren politische, wirtschaftliche und grundlegende ökonomische Zusammenhänge um die privatkapitalistische, menschenverachtende, gierige Form der Profitaneignung zu verschleiern.

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