Was ist „Lumpenproletariat“ ?…


Diese Thematik stellt sich in der Gegenwart schärfer denn je in Anbetracht der sozialen Ausgrenzung und der Käuflichkeit der entsolidarisierten  Schichten, welche durch das Kapital produziert werden und die Qulle der Profitvermehrung darstellen…

Die Angriffe gegen das „Lumpenproletariat“ beschränkten sich nicht nur auf den materiell untersten Stand. Engels identifizierte (1887/88) in einem „zahlreichen Schmarotzeradel“ in der unteren Schicht des preußischen Junkertums ein „adliges Lumpenproletariat“, „das vom Schuldenmachen, zweifelhaftem Spiel, Zudringlichkeit, Bettel und politischer Spionage“ leben würde.

Rosa Luxemburg demgegenüber sprach einerseits vom „Lumpenproletariat“ als von „Verbrechern und Prostituierten“. Andererseits aber bezeichnete sie so „eine besondere Schicht“ von „sozialem Abfall“, die in einer Phase gesellschaftlicher Umwälzung „riesig“ anwachse. Sie verortete deren Entstehung in „allen Schichten der bürgerlichen Gesellschaft“, nämlich als Ergebnis von deren „Verlumpung“. „Abstufungen zwischen kaufmännischem Preiswucher, Schlachtschitzen-Schiebungen, fiktiven Gelegenheitsgeschäften, Lebensmittelfälschung, Prellerei, Beamtenunterschlagung, Diebstahl, Einbruch und Raub“ würden so ineinanderfließen, dass „die Grenze zwischen dem ehrbaren Bürgertum und dem Zuchthaus“ verschwimme. Wenn die „konventionellen Schranken und Stützen für Moral und Recht“ in Umbruchsituationen fortfielen, falle die bürgerliche Gesellschaft „unmittelbar und hemmungslos einfacher Verlumpung anheim“

Abseits dieser mehr oder weniger theoriegeleiteten Definitionen von „Lumpenproletariat“ und „Verlumpen“ sah das Alltagsverständnis der breiten Mehrheitsbevölkerung darin ein Milieu der „Asozialität“ und einen Entstehungsort von Kriminalität. Als um die Wende zum 20. Jahrhundert die bevölkerungssanitären Vorstellungen von Sozialhygienikern populär zu werden begannen, richtete sich deren Interesse vor allem auf die als „asozial“ etikettierten subproletarischen Gruppen.

1. Die „passive Verfaulung der untersten Schichten der Gesellschaft“

Das Lumpenproletariat, „das in allen großen Städten eine vom industriellen Proletariat genau unterschiedene Masse bildet, ist ein Rekrutierplatz für Diebe und Verbrecher aller Art, von den Abfällen der Gesellschaft lebend, Leute ohne bestimmten Arbeitszweig, Herumtreiber, dunkle Existenzen, verschieden nach dem Bildungsgrade der Nation, der sie angehören, nie den Tagediebcharakter verleugnend; …“. K. Marx, Klassenkämpfe 1848–1850, MEW 7, 26.

Das Pariser Lumpenproletariat von 1848, auf das sich Bonaparte bei seinem präfaschistischen Staatstreich gegen die Republik stützte, beschrieb Karl Marx folgendermaßen: „Neben zerrütteten Lebeherren mit zweideutigen Subsistenzmitteln und von zweideutiger Herkunft, verkommene und abenteuerliche Ableger der Bourgeoisie, Vagabunden, entlassene Soldaten, entlassene Zuchthaussträflinge, entlaufene Galeerensklaven, Gauner, Gaukler, Tagediebe, Taschendiebe, Taschen-spieler, Spieler, Zuhälter, Bordellhalter, Lastträger, Literaten, Orgel-dreher, Lumpensammler, Scherenschleifer, Kesselflicker, Bettler, kurz, die ganze unbestimmte, aufgelöste, hin- und hergeworfene Masse, die die Franzosen la bohème nennen … dieser Auswurf, Abfall, Abhub aller Klassen …“ K. Marx, 18. Brumaire, MEW 8, 160f.

Im „Kapital“ zählte Marx „Vagabunden, Verbrecher, Prostituierte“ zum „eigentlichen Lumpenproletariat“. K. Marx, Kapital I, MEW 23, 673.

Lumpenproletarier gehen meist einem individuellen Erwerb mit eigenen Arbeitsmitteln nach – und wenn es nur der Hut des Bettlers oder die Einbruchswerkzeuge des Diebes sind. Lumpenproletarier betreiben ein Gewerbe mit zweifelhaftem, wenn nicht kriminellem Ruf.

Als Anhaltspunkt für die Größe des Lumpenproletariats in der heutigen Gesellschaft lassen sich vielleicht die erwachsenen Tatverdächtigen für Raub und Einbruchsdiebstahl – der illegalen Eigentumsübertragung in Handarbeit – von rund 55.000 nehmen, plus der erwachsenen Tatverdächtigen für Betrug – der illegalen Eigentumsübertragung in Kopfarbeit – von rund 240.000 (Zahlen aus dem Jahr 2000) – dies ist knapp 1 % der Erwerbsbevölkerung.

2. Politische Rolle des Lumpenproletariats

„Das Lumpenproletariat, dieser Abhub der verkommenen Subjekte aller Klassen, der sein Hauptquartier in den großen Städten aufschlägt, ist von allen möglichen Bundesgenossen der schlimmste. Dies Gesindel ist absolut käuflich und absolut zudringlich. Wenn die französischen Arbeiter bei jeder Revolution an die Häuser schrieben: Mort auy voleurs! Tod den Dieben! Und auch manche erschossen, so geschah dies nicht aus Begeisterung für das Eigentum, sondern in der richtigen Erkenntnis, dass man vor allem sich diese Bande vom Hals halten müsse. Jeder Arbeiterführer, der diese Lumpen als Garde (= Kerntruppe) verwendet oder sich auf sie stützt, beweist sich schon dadurch als Verräter an der Bewegung.“ F. Engels, Bauernkrieg, MEW 7, 536.

„Das Lumpenproletariat, diese passive Verfaulung der untersten Schichten der alten Gesellschaft wird durch eine proletarische Revolution stellenweise in die Bewegung hineingeschleudert, seiner ganzen Lebenslage nach wird es bereitwilliger sein, sich zu reaktionären Umtrieben erkaufen zu lassen“ K. Marx, Kommunistisches Manifest, MEW 4, 472.

Das kapitalistische Märchen vom „SCHEITERN“ des Sozialismus…


Die kapitalistische Presse verkündet seit Jahren arrogant und selbstherrlich in der ganzen Welt den Sieg des imp.Weltsystems. Doch sie verschweigt das erbärmliche Scheitern des Kapitalismus, dass noch viel größer ist, welches täglich mit ca.30.000 Hunger und Elends-Toten einhergeht über die keiner spricht.

Der Kapitalismus war und ist nur für 10-20% der Menschheit ein mäßiger und kleiner Erfolg. Für die sogenannte Dritte Welt, also für die Mehrheit, die nun mal die armen Länder ausmachen, und für die Armen in den reichen Ländern ist der Kapitalismus eine absolute Katastrophe von erheblicher Tragweite. Das Scheitern des Kapitalismus ging dem Scheitern des Sozialismus voraus.

Daher müssen wir folgende Differenzierung vornehmen: Es ist der falsche
noch vom Kapitalismus durchzogene Sozialismus, der gescheitert ist, nicht die Verwirklichung des echten Sozialismus. Hingegen ist der Kapitalismus, der gescheitert ist, der echte Kapitalismus, und nicht der falsche Kapitalismus. Der Sozialismus scheiterte, weil er nicht nachhaltig verwirklicht wurde. Der Kapitalismus scheiterte, weil er verwirklicht wurde und allen Grundsätzen der wissenschaftlichen Logik und politischen Ökonomie dauerhaft widerspricht. Und der Sozialismus der erst mal unterging, war ganz gewiss nicht in jeder Hinsicht schlecht. Er hatte vor allem eines nicht: Nämlich die Skrupellosigkeit und die dauerhafte auf Habgier ausgerichtete Aggressivität des imperialistischen Welt-Kapitalismus. Er verzeichnete viele Erfolge auf den Gebieten Gerechtigkeit, soziale Sicherheit, Bildung, Wissenschaft, Forschung und Grundversorgung.

Viele, die ihn losgeworden sind, bereuen dies bereits sehr bitter. Feststellen über den neuen Kapitalismus z.B. in dem Russland von heute kann man folgendes: Es ist eine traurige Tatsache, dass Moskau und andere russische Metropolen nicht anders als die wohlhabenden Hauptstädte im Westen wahrscheinlich in Zukunft für viele Jahre dazu verdammt sein werden, einen hohen Prozentsatz an Besitzlosen, Obdachlosen und Arbeitslosen zu beherbergen, als schmerzhaften Preis, der für die Früchte des sogenannten freien Unternehmertums zu bezahlen ist, welches oft nichts weiter als
organisierte Kriminalität darstellt. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass jener Sozialismus keines natürlichen Todes gestorben ist.

Das kapitalistische System unterminierte von Anfang an mit Sabotage, Hetze, Gewalt, Kriegen und Terror Bestrebungen sozialistischer Länder und Bewegungen. Das einzige was den Kapitalisten auf der Welt wirklich gefährlich werden konnte, sind die Möglichkeiten die sich aus der Überwindung des Kapitalismus ergeben für jene die nicht zu den Gewinnern des Kapitalismus gehören. Genau diese Zahl von Menschen sind aber diejenigen welche den Großteil der Menschen in fast allen Ländern der Welt ausmachen. Daher ist es der einzig logische Weg Menschen aus Ihrer Armut zu befreien, indem man den Kapitalismus als Ursache für die schlimmsten geschichtlichen Ausbeutungsprozesse als gesellschaftliches System überwindet. Dies wäre allen Ausgebeuteten und Unterdrückten dieser Welt nachhaltig zu wünschen. Soll die Welt für das Luxusleben von 3-5% der Weltbevölkerung geopfert werden ?
Diese Frage wird man sich in der Zukunft stellen müssen. Nur so wird man zu einer realistischen Beurteilung der globalen Gesamtsituation kommen.

Wer bediente sich an der DDR zur „Wiedervereinigung“…


Was in Jahrzehntelanger Arbeit durch die Bürger der DDR geschaffen wurde, verfiel dem deutschen Imperialismus !

Es gab viele leistungsfähige und moderne Industrien und Kombinate welche man ganz bewusst in der Wendezeit ruinierte. Der politische Auftrag der ,,Treuhand-Inbesitznahme’’ und der ,,BRD-Kapitalisten-Heuschrecken scharen’’ lautete die BRD auf Kosten des DDR-Volks zu bereichern. Es ging um den Endsieg des Kapitalistischen Systems der BRD und das ausmerzen der DDR-Konkurrenz, denn viele Errungenschaften in der DDR übertrafen die der BRD weit.

Doch wie hat sich die Lage der Menschen in Ostdeutschland heute aus ? HOFFNUNGSLOSER DENN JE ! Der Alltag wird bestimmt von Billig-Jobs
und Perspektivlosigkeit und einer rasant wachsenden Verarmung.

Eine hervorragende wissenschaftliche Studie der FDJ…

Die wahren Zahlen und Fakten über die Annexion der DDR:

https://deutschlandleaks.files.wordpress.com/2011/02/annexion_ddr.pdf

Die allgemeine Rentenlüge der Kapitalisten…


Zum Thema „Arbeitslosigkeit“ Die Entwicklung der Arbeitsproduktivität führt im Kapitalismus zu Arbeitslosigkeit, sozialer Polarisierung und mehr Stress.

Er ist das wichtigste Angriffsmittel des Kapitals, um sich in Konkurrenz zu behaupten und seine Profitraten zu steigern.(…) Mit der technischen Revolution sank die gesamtwirtschaftlich aufgewandte Arbeitszeit zwischen 1991 und 2000 um fast 3 Milliarden Stunden. Die Möglichkeiten einer starken Arbeitszeitverkürzung für alle haben also erheblich zugenommen. Aber unter der Regie des Kapitals drückt sich der geringere Aufwand an notwendiger Arbeitszeit statt in kollektiver Arbeitszeitverkürzung in wachsender Arbeitslosigkeit aus.(…) In den 70er und 80er Jahren wurde die Arbeitszeit noch verkürzt, obwohl die Produktivität nicht so schnell stieg wie in den 90ern. In den neunziger Jahren ist es umgekehrt. Die Produktivität explodiert und die Arbeitszeit wird verlängert. (…) Da das Kapital die Arbeitszeit trotz revolutionärer Produktivitätsfortschritte verlängert, lag die Arbeitslosigkeit in Deutschland auf dem Höhepunkt des Aufschwungs (im Jahr 2000) zum ersten Mal in Nachkriegsdeutschland höher als im Tiefpunkt der letzten Krise (1993). Was für ein Blödsinn. Während die Möglichkeiten für ein leichteres Leben, für eine drastische Arbeitszeitverkürzung für alle steigen, verwendet das Kapital die Produktivität, um mehr Menschen für überflüssig zu erklären als je zuvor und dem verbleibenden Rest längere Arbeitszeiten und einen höheren Arbeitsstress aufzuzwingen. Der Druck der Arbeitslosigkeit wird vom Kapital genutzt, um die noch arbeitenden Arbeitskräfte immer mehr auszupowern.(…)

Auch dieser Wahn hat Methode: „Nicht die Arbeiter verursachen die Krise der Arbeiterrentenversicherung, sondern das Kapital, das die Produktivität von immer mehr Menschen nicht mehr nutzen kann und das den Reichtum, den diese Produktivität erzeugt, nur für sich selbst und nicht für die LohnarbeiterInnen nutzen will.

Mit immer weniger Arbeiter/Innen können immer mehr ArbeiterrentnerInnen ernährt werden. Wo ist das Problem? In der Landwirtschaft ernähren immer weniger Bauern immer mehr Menschen. Bei ArbeiterInnen ist es genauso. Schließlich ernähren ja auch immer weniger ArbeiterInnen immer mehr sogenannte Dienstleister.

Darunter den ganzen Wasserkopf der Vermögensverwaltungen, die Kapitalrentner, die Analysten und Berater, die Rentenexperten des Kapitals, seine Politiker, die Wasserköpfe der Vorstandsverwaltungen usw.. Schließlich produzieren sie den Mehrwert, aus dem sich die Oberen über Zinsen, Kapitalerträge, Handelsprofite, Maklerprovisionen und Steuern bedienen oder indem sie sich den Mehrwehrt der Quelle im Betrieb unter den Nagel reißen bzw. für ihre eigenen Luxusrenten verwenden.

Die allgemeine Lohnlüge der Kapitalisten…


Das niedrige Löhne auch gleichzeitig niedrige Kosten bedeuten und zu höheren Profiten und mehr Investitionen führen und damit die Produktion und Beschäftigung sichern, ist eine These, die sich als völlige Verkennung der Realitäten herausgestellt hat.

Im Gegenteil, Lohnverzicht kann auch zur Erhöhung der Kosten führen, wenn die Nachfrage sinkt, die Kapazitätenauslastung zurückgeht und die allgemeinen Fixkosten steigen. Niedrige Kosten garantieren noch nicht einmal höhere Gewinne oder führen automatisch zu mehr Investitionen. Ganz im Gegenteil, mehr Investitionen können sogar Arbeitsplätze vernichten, wenn sie ausschließlich der Rationalisierung der Betriebsabläufe dienen.

Sollten die Gewinne nun doch einmal steigen, können die zurückgebliebenen Löhne nicht mehr genug Kaufkraft entwickeln um das gesamte Warenangebot noch aufnehmen zu können. Nicht genutzte Maschinen und Anlagen müssen also stillgelegt werden. Die Folge sind weitere Massenentlassungen und eine fortschreitende Verarmung der Gesellschaft. Krisen verschärfend kommen zu diesem Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage noch die verhängnisvollen Folgen der neoliberalen Angebotspolitik hinzu. Die bewusst herbeigeführte Öffnung der Einkommensschere zwischen Arm und Reich schneidet auch Entwicklungsmöglichkeiten ab. Wer arm ist und fast alles brauchen kann, hat kein Geld, etwas zu kaufen.

Wer reich ist und schon alles hat, kauft nicht mehr, weil er nichts mehr braucht. Das Ergebnis ist ein gesamtgesellschaftliches Fiasko. Es wird Zeit, dass auch Ökonomen die verheerenden wirtschaftlichen Folgen dieser einseitigen Politik erkennen, doch der allgemeine Zeitgeist scheint sie derzeit noch daran zu hindern. Nicht zu vergessen der Wert einer Ware wird vom Kapitalisten bestimmt und liegt immer weit über den eigentlichen Herstellungskosen sowie der Reproduktion der Produktionsmittel, nur so lassen sich diese gigantischen Gewinne für die verschwenderische luxuriöse Lebensweise der Kapitalisten erreichen. Hier wird häufig der ökonomische Fehler gemacht die Arbeitskosten herauszustellen…ohne das allgemeine Preisniveau zu beachten. Die Lohn und Arbeitskosten der Großkonzerne sind jedoch verschwindend gering wenn man die eigentliche Profitrate der Kapitalisten ins Verhältnis mit der Arbeitsproduktivität setzt diese ist in hochentwickelten kapitalistischen Staaten sehr hoch.

Außerdem wird vergegenständliche Arbeit immer knapper da dem Kapitalisten nicht daran gelegen ist Menschen zu beschäftigen. Daher wird die Ware Arbeitskraft immer billiger, dies kann der kapitalistische Unternehmer ausnutzen jedoch nur solange bis sich der Grundwiderspruch des Kapitals nicht soweit zuspitzt, dass der soziale Frieden in Gefahr gerät…nämlich dann wenn die Ausbeutung so sichtbar wird das es keine Absatzmöglichkeiten mehr für die Waren gibt die der Kapitalist im Überfluss produzieren läßt, um eben genau denen dieselbigen zu verkaufen den er natürlich fast nichts bezahlen will.

Hier wird  der ganze Blödsinn und die Idiotie der bürgerlichen, kapitalistischen PSEUDOWirtschaftspolitik sichtbar, sogenante Fach-Experten und Berater dem Großkapital zugetan verbreiten ganz bewußt falsche Informationen und negieren politische, wirtschaftliche und grundlegende ökonomische Zusammenhänge um die privatkapitalistische, menschenverachtende, gierige Form der Profitaneignung zu verschleiern.

Die Wirksamkeit der transnationalen global organisierten Ausbeuter–Raubzüge…


Kapitalismus im Alltag funktioniert wie eine Ration Droge welche auf Raten verabreicht wird. Das Prinzip Zuckerbrot und Peitsche stellt hierbei das Grundprinzip des Zusammenlebens innerhalb der bürgerlichen Verwertungsstrukturen dar.

Die Menschen werden auf ihre verwertbaren Aspekte unter den Gesichtspunkten der Profitmaximierung innerhalb der bestehenden Verwertungsrichtlinien der gezielten Ausbeutung zugeführt. Die Farce von der bürgerlichen Demokratie muss natürlich dem Anschein nach bewahrt werden, damit keinerlei „Volksaufbegehren“ im größeren Maßstab zu erwarten ist.

Daher sind bevorzugt Staatsdiener, Beamte und andere Büttel bei Laune zu halten, damit der Druck auf die Arbeiterklasse aufrecht erhalten werden kann. Die Arbeiterklasse dient im Kapitalismus ausschließlich der Schaffung und Mehrung des gesellschaftlichen Reichtums welcher dann auf magische Weise zu Privateigentum wird, weil Kapitalisten über Produktionsmittel und deren Einsatz wachen und Ihnen diese gehören. Das sogenannte „Volk“ dient eigentlich nur als billiges Sklaven-Bürgertum um den Reichtum weniger kontinuierlich zu vergrößern.

Beschäftigt man sich einmal näher mit kapitalistischen Alltagslügen, werden grundlegende Widersprüche und Ungereimtheiten sofort sichtbar. Besonders das Bürgertum und politisch weniger kritisch denkende Menschen sind die Hauptzielgruppe der kapitalistischen Lügen Verbreiter. Die Menschen in den hochentwickelten kap. Industriegesellschaften verstehen sich zum Teil als ein Rad im Getriebe einer modernen Gesellschaft.

Jedoch vergessen sie dabei häufig woher der „einseitige“ Wohlstand kommt und auf wessen Kosten er für relativ wenige generiert wird. Der ganz normale Alltags-Egoismus wird als „cool“ verstanden und die Auswirkungen des real existierenden globalen Welt-Imperialismus werden als „normal“ empfunden.

DieseDenkungsweise machte einst das Herrenmenschen-Denken der faschistischen Nazi-Verbrecher salonfähig und brachte die Menschheit auf grausame Weise an den Rand der globalen Vernichtung. Darum wer den Anfängen nicht wehrt, muss sich nicht wundern wenn die Welt eines Tages in Trümmern liegt…!